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  •           Supervision und Coaching            

    Infobrief Schulpsychologie BW 17-2

Oktober 2017

Supervision, Coaching oder Beratung bei berufsbezogenen Fragestellungen? Die Einzel- und Gruppenangebote der Schulpsychologie Baden-Württemberg für Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulteams sowie für fachspezifische Gruppen wie Beratungslehrkräfte oder Fachberater lassen sich begrifflich unterschiedlich fassen. Gibt es jenseits der Begrifflichkeiten inhaltliche Unterschiede – und wenn ja, in welchen Bereichen liegen diese?

Unsere Autoren gehen aus wissenschaftlicher Perspektive der Frage nach der Wirksamkeit und möglichen Wirkfaktoren von Supervision und Coaching nach. Sie geben aber auch jede Menge Einblicke in ihre praktische Arbeit mit Lehrkräften und Schulleitungen, in Methoden und spezielle Settings, in Gelingensfaktoren und mögliche Hürden und Stolpersteine.

Wir freuen uns mit dem vorliegenden Infobrief nun Einblick geben zu können in verschiedene Herangehensweisen und Formate, die unter den Begriffen Supervision oder Coaching firmieren und unterschiedliche Zielgruppen in der Organisation Schule ansprechen und bedanken uns herzlich bei allen Autorinnen und Autoren für Ihre Beiträge!   


Die Infobriefartikel zum Download finden Sie im Folgenden:

Originalartikel

Zum Schwerpunktthema

Datum Bezeichnung Typ
30.10.2017Munsch, Jean-Paul:
Supervision der Selbstorganisation
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30.10.2017Diermann, Isabell:
Wirkung und Wirkfaktoren von Supervision und Coaching
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30.10.2017Römer-Wolf, Birgit:
Coaching - für und mit neu ernannten Schulleitungen
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30.10.2017Ehinger, Wolfgang:
Supervision und Coaching im schulischen Kontext
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30.10.2017Issmer, Christian & Hagenhoff, Birte:
Kompetentes Handeln in internationalen Klassen. Ein Konzept zur supervisorischen Fallberatung für Lehrkräfte.
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30.10.2017Scholl, Wolfgang:
Schule, perspektivisch betrachtet im Lichte von Organisationsmetaphern.
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Über das Schwerpunktthema hinausgehend

Datum Bezeichnung Typ
30.10.2017Claus-Pröstler, Nina:
Informationen zu SEED: Schulpsychologie, Entwicklungsdiagnostik, Erziehungsberatung-Doktoratsstudiengang
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Weitere Artikel zum Schwerpunktthema auf externen Seiten

Siegfried Greif von der Universität Osnabrück entwickelte ein Coaching-Evaluationsmodell, das Wirkfaktoren und Rahmenbedingungen von Coachingprozessen berücksichtigt und das sowohl für praktische als auch für wissenschaftliche Evaluationsstudien herangezogen werden kann.
Greif, S. (2013). Wie wirksam ist Coaching? Ein umfassendes Evaluationsmodell für Praxis und Forschung. In R. Wegener, M. Loebbert & A. Fritze (Hrsg.), Coaching-Praxisfelder. Forschung und Praxis im Dialog, 159-178. DOI 10.1007/978-3-658-01819-1_9 .
Der Volltext des Artikels kann beim Autor via researchgate angefragt werden.
Anforderung des Artikelvolltextes beim Autor auf www.researchgate.org.

Astrid Schreyögg entwarf bereits vor einiger Zeit ein Coaching-Modell. In diesem Modell integriert sie verschiedene Theorien und Methodiken aus unterschiedlichen Disziplinen zu einer Coaching Wissensstruktur. Diese sieht sie als hilfreichen Rahmen für ein flexibles, aber in sich stimmiges Arbeiten im Coaching.
Schreyögg, A. (2011). Die Wissensstruktur von Coaching, In B. Birgmeier (Hrsg.), Coachingwissen, S.49-62. Heidelberg: Springer.
Der Artikel ist in einer Version von 2009 im Internet frei verfügbar.
kompletter Artikel auf www.schreyoegg.de


Wolfgang Scholl zeigt im Informationsdienst Positionen auf, wie wissenschaftliche Erkenntnis im Themenfeld Coaching für die Praxis nützlich werden kann (nämlich nur in Verbindung mit Erfahrungswissen) - und wie Wissenschaft von Praxis profitieren kann.
Der Artikel und der Informationsdienst sind im Internet frei verfügbar.
kompletter Artikel auf Positionen. Beiträge zur Beratung in der Arbeitswelt.


Eine der wenigen empirischen und frei zugänglichen Studien im Kontext von Supervision im schulischen Bereich im deutschsprachigen Raum stammt von Saskia Erbring. Es handelt sich um eine Längsschnittstudie ohne Kontrollgruppe, in der die Entwicklung der professionellen Kommunikation zwischen den Mitgliedern der Supervisionsgruppe während der Supervisionssitzungen beobachtet wurde.
Erbring, S. (2008). Die Entwicklung pädagogisch professioneller Kommunikation unter Supervision. In bildungsforschung, 5 (2008) 2,  15 S. Verfügbar unter https://open-journals4.uni-tuebingen.de/ojs/index.php/bildungsforschung/issue/view/10/showTocEs
Der Artikel und die Zeitschrift sind im Internet frei verfügbar.
kompletter Artikel auf Zeitschrift bildungsforschung.org


Das Sommerheft 2016 der Zeitschrift Pädagogik beschäftigte sich in einem Schwerpunkt mit dem Thema Coaching und Supervision im Schulbereich. Im Leitartikel klärt Hans-Werner Heymann  von der Universität Siegen die Begriffe „Coaching“ und „Supervision“ und setzt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser Beratungsformen auseinander. Außerdem geht er der Frage nach, warum von externen Beratungsangeboten im Bereich Schule weniger Gebrauch gemacht wird als in anderen Berufsfeldern.
Der Leitartikel ist im Internet frei verfügbar.
kompletter Artikel auf Zeitschrift Pädagogik


Annelies Kreis und Fritz Staub von der PH und der Universität Zürich entwickelten auf Basis des Konzepts der kollegialen Unterrichtshospitation das Kollegiale Unterrichtscoaching. In dieser neuen Konzeption übernehmen Lehrkräfte im Tandem abwechselnd die Rolle von Coach und Coachee - und übernehmen gemeinsam Verantwortung für das Lernen der Schüler(inn)en.
Kreis, A. & Staub, F.C. (2013). Kollegiales Unterrichtscoaching. In A. Bartz, M. Dammann, S.G. Huber, T. Klieme, C. Kloft & M. Schreiner (Hrsg.), PraxisWissen SchulLeitung (33. Aktualisierungslieferung, Teil 3, 30.32, S. 1-13). Köln: Wolters Kluwer.
kompletter PDF-Artikel auf Pädagogische Hochschule Zürich

Eine Auswahl von interessanten aktuellen Artikeln aus dem Handbuch Schlüsselkonzepte im Coaching ist online kostenfrei zugänglich.
Greif, S., Möller, H. & Scholl, W. (Hrsg.) (2017). Handbuch Schlüsselkonzepte im Coaching. Heidelberg: Springer.
Die pdf-Versionen der Artikel können durch Klick auf den entsprechenden Link kostenfrei und ohne Anmeldung heruntergeladen werden. Alle Artikel aus dem Handbuch finden sich zudem kostenpflichtig im Internet beim Springer-Verlag.
kostenfreie PDF-Artikel und Handbuch bei Springer


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